Eltern & Angehörige · 2 Min. Lesezeit

Hörunterstützung im Pflegealltag abstimmen

Hilfen für Kommunikation und Signale können Hörgeräte ergänzen.

Die kurze Antwort

Hilfen für Kommunikation und Signale können Hörgeräte ergänzen. [1]

Eine verlässliche Übergabe schaffen

Fragen Sie die betroffene Person, welche Unterstützung sie bevorzugt. Halten Sie mit dem Betreuungsteam fest, wo Geräte aufbewahrt werden, wer bei Problemen hilft und welche Informationen weitergegeben werden dürfen. Kennzeichnen Sie persönliche Hilfsmittel eindeutig nach dem vereinbarten Verfahren. Prüfen Sie bei einer Übergabe nicht nur, ob das Gerät vorhanden ist, sondern ob die zuständige Person die Anleitung kennt.

Ihre Checkliste

Ist die Unterstützung gewünscht?

Wo liegt die Geräteanleitung?

Wer kontaktiert den Akustiker?

Wie werden Veränderungen dokumentiert?

Worauf Sie im Alltag achten können

Sprechen Sie über konkrete Situationen und lassen Sie der betroffenen Person die Entscheidungshoheit.

Die wichtigste Erkenntnis

Unterstützung hilft dann, wenn sie zuhört, vorbereitet und nicht über den Kopf der Person entscheidet.

Was das für Ihre Entscheidung heisst

Vereinbaren Sie eine kurze, verständliche Übergabehilfe. Medizinische Veränderungen gehören an die zuständige Fachperson; die Organisation ersetzt keine Untersuchung.

  • Benennen Sie eine konkrete Beobachtung.
  • Fragen Sie, welche Hilfe willkommen ist.
  • Planen Sie Termine nur gemeinsam.

Gemeinsam leichter starten

Organisieren Sie den Hörtest zusammen.

Wählen Sie eine Fachstelle in der Nähe und planen Sie den Termin gemeinsam mit der betroffenen Person.

Hörtest gemeinsam planen