Eltern & Angehörige · 2 Min. Lesezeit

Baby-Hörscreening: ein auffälliges Ergebnis besprechen

Ein auffälliges Screening braucht eine fachliche Nachuntersuchung; es ist noch keine abschliessende Diagnose.

Die kurze Antwort

Ein auffälliges Screening braucht eine fachliche Nachuntersuchung; es ist noch keine abschliessende Diagnose. [1]

Den Folgetermin sichern

Notieren Sie, welches Ohr untersucht wurde und welche Rückmeldung Sie erhalten haben. Fragen Sie nach Termin, Fachstelle und benötigten Unterlagen. Versuchen Sie nicht, das Ergebnis durch laute Geräusche zu Hause selbst zu überprüfen. Ein eigener Eindruck ersetzt die vorgesehene Nachuntersuchung nicht. Falls ein Termin ausfällt, klären Sie zeitnah einen Ersatz, statt das Anliegen bis zur nächsten Routinekontrolle liegen zu lassen.

Ihre Checkliste

Was wurde genau gemessen?

Welcher Folgetermin ist vorgesehen?

Wer übermittelt den Bericht?

Wen kontaktiere ich bei organisatorischen Problemen?

Worauf Sie im Alltag achten können

Sprechen Sie über konkrete Situationen und lassen Sie der betroffenen Person die Entscheidungshoheit.

Die wichtigste Erkenntnis

Unterstützung hilft dann, wenn sie zuhört, vorbereitet und nicht über den Kopf der Person entscheidet.

Was das für Ihre Entscheidung heisst

Wenden Sie sich an die betreuende Kinderarztpraxis oder die Screeningstelle und lassen Sie den nächsten Untersuchungsschritt verbindlich organisieren.

  • Benennen Sie eine konkrete Beobachtung.
  • Fragen Sie, welche Hilfe willkommen ist.
  • Planen Sie Termine nur gemeinsam.

Gemeinsam leichter starten

Organisieren Sie den Hörtest zusammen.

Wählen Sie eine Fachstelle in der Nähe und planen Sie den Termin gemeinsam mit der betroffenen Person.

Hörtest gemeinsam planen