Eltern & Angehörige · 2 Min. Lesezeit

Ausprobe begleiten: Beobachtungen gemeinsam festhalten

Die Rückmeldung aus Alltagssituationen unterstützt die individuelle Anpassung.

Die kurze Antwort

Die Rückmeldung aus Alltagssituationen unterstützt die individuelle Anpassung. [1]

Zwei Perspektiven getrennt notieren

Die tragende Person beurteilt Klang, Anstrengung und Komfort. Angehörige können ergänzen, wann Wiederholungen nötig waren oder ein Gespräch leichter gelang. Schreiben Sie diese Perspektiven getrennt auf. Ein gemeinsames Protokoll sollte nicht dazu führen, dass die Wahrnehmung der tragenden Person übergangen wird. Beschränken Sie sich auf wenige vergleichbare Situationen, damit die Notizen beim nächsten Termin übersichtlich bleiben.

Ihre Checkliste

Was sagt die tragende Person selbst?

Was habe ich konkret beobachtet?

War die Situation mit früher vergleichbar?

Welche Frage ergibt sich für die Anpassung?

Worauf Sie im Alltag achten können

Sprechen Sie über konkrete Situationen und lassen Sie der betroffenen Person die Entscheidungshoheit.

Die wichtigste Erkenntnis

Unterstützung hilft dann, wenn sie zuhört, vorbereitet und nicht über den Kopf der Person entscheidet.

Was das für Ihre Entscheidung heisst

Bringen Sie eine kurze gemeinsame Notiz zum Kontrolltermin mit. Widersprechende Eindrücke sind ein Gesprächsanlass und kein Beweis, dass jemand falsch wahrnimmt.

  • Benennen Sie eine konkrete Beobachtung.
  • Fragen Sie, welche Hilfe willkommen ist.
  • Planen Sie Termine nur gemeinsam.

Gemeinsam leichter starten

Organisieren Sie den Hörtest zusammen.

Wählen Sie eine Fachstelle in der Nähe und planen Sie den Termin gemeinsam mit der betroffenen Person.

Hörtest gemeinsam planen